Catherine Opie: The Pause That Dreams Against Erasure
Fotografie
Fridericianum, Kassel
13:00 bis 14:00 Uhr
Die Fragen, was einen Menschen ausmacht, welche Einflüsse ihn zu dem formen, was ihn charakterisiert, wie eine Loslösung von den determinierenden gesellschaftlichen Prägungen möglich ist und welche alternativen Lebensentwürfe realistische Optionen sein könnten, bilden einen wesentlichen Rahmen für das Schaffen von Catherine Opie. Seit den frühen 1990er-Jahren arbeitet die Künstlerin an einem komplexen Werk, das insbesondere Fotografien, aber auch Filme, Kunstbücher und Installationen umfasst. Jenseits der Norm zeigt es auf Vielfalt angelegte Antwortmöglichkeiten auf. Opie, die 1961 in Sandusky geboren wurde und heute in Los Angeles lebt, knüpft dabei an die Traditionen der sozialorientierten Dokumentarfotografie des 20. Jahrhunderts an und unterzieht sie einer weitsichtigen, einfühlsamen Aktualisierung.
Das Fridericianum widmet Catherine Opie ihre erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland.
Guide: Lara Pigorsch
Moderation: Daniela Klette
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