Vier schwarz-weiß Fotos im Hochformat bilden eine Kollage. Von links: Ein zurückgebeugter Mann balanciert drei gleiche Vasen auf den Händen, eine Vase von oben verwackelt, der Mann scheint mit Vasen zu jonglieren verwackelt, zwei im Raum schwebende Vasen.
Bild: © Courtesy Nachlass Anna & Bernhard Blume; VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Ein Ding der Unmöglichkeit. Anna & Bernhard Blume im Dialog mit Videokunst

Kunst

Kunstmuseum Ahlen, Ahlen 

  16:00 bis 17:00 Uhr

Kuratorin Dr. Anna Luise von Campe führt durch die Ausstellung. Das Künstlerduo Anna (1936–2020) und Bernhard Johannes Blume (1937–2011) stellte mit Fotografien, Zeichnungen und Aktionen den Alltag auf den Kopf. Zwischen den 1970er und 2010er Jahren entstanden fotografische Serien, die das Banale ad absurdum führen – mit anarchischer Komik und einem unnachgiebigen Blick auf die bürgerliche Lebenswelt der deutschen Nachkriegszeit. Das Kunstmuseum Ahlen widmet dem international renommierten Künstlerpaar eine Ausstellung: klein- und großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien, Polaroid-Serien und Zeichnungen aus dem Nachlass von Anna und Bernhard Blume werden in einem Dialog mit zeitgenössischer Videokunst gezeigt. Der Ausstellungstitel verweist auf die Ordnung der Dinge, die das Künstlerpaar als Schein entlarvte. Was sich in ihrer Bildwelt abspielt, ist skurril, teilweise unerhört und insgesamt kaum zu glauben – ein Ding der Unmöglichkeit!

Guide: Dr. Anna Luise von Campe

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